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Kita Friede


Wer drin war, hat mehr drauf

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Wer drin war, hat mehr drauf


Das ist das Motto der Kita Friede.
Auf den nächsten Seiten möchten wir Ihnen gerne unser Betreuungsangebot näher bringen.

Kita Friede aktuell


Up to Date

Hier gibt es den aktuellen Halbjahresnewsletter

Informieren Sie sich über die Aktivitäten in unserem Hause!


Unser Konzept


1. Vorstellung der Einrichtung

Allgemeines

Die Kita Friede existiert bereits seit über 100 Jahren an wechselnden Standorten im Quartier. Seit 1973 ist die Kita in der Henricistraße 65 in 45136 Essen ansässig. Der Träger ist die ev. Kirchengemeinde Essen Altstadt.

Träger

Träger der Einrichtung ist die Evangelische Kirchengemeinde Essen Altstadt. Unsere Kindertagesstätte gehört zum Bezirk der Auferstehungskirche.

Anschrift und Kontaktdaten

Familienzentrum Ev. Altstadtgemeinde Kita „Friede“ und „Mathilde-Kaiser-Straße“ im Verbund Ev. Kindertagesstätte „Friede“ Henricistraße 65 45136 Essen Telefon: 0201 261700 E-Mail: kitafriede@fz-ev-altstadtgemeinde.de

Öffnungszeiten

Die Kita ist von Montag bis Donnerstag von 7.00 - 17.00 Uhr und am Freitag von 7.00 - 16.00 Uhr geöffnet.

Betreuungsangebot

Insgesamt bieten wir Platz für 70 Kinder zwischen 0;4 bis 6 Jahren, die in vier Gruppen entdecken, erleben und spielen können.

Betriebsferien

Während der Schulferien im Sommer schließt die Kita abwechselnd die ersten oder letzten drei Wochen. Für Notfälle stehen uns einzelne Ferienbetreungsplätze in der Kita Mathilde-Kaiser-Straße zur Verfügung! Zwischen Weihnachten und Neujahr wie zu 2 pädagogischen Planungstagen haben wir ebenfalls geschlossen.

Familienzentrum

Seit 2009 arbeiten wir mit der Kita Mathilde Kaiser Straße als Familienzentrum zusammen. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Familienzentrumsarbeit.

2. Räumlichkeiten

Das Gebäude der Kita „Friede“ hat eine Fläche von beinahe 900 qm und bietet somit sehr viel Platz für Kinder zum spielen, toben, entdecken und ……

Auf zwei Etagen stehen den Kindern neben den hellen freundlichen Gruppenräumen auch diverse Nebenräume zur Verfügung. Die langen Flure laden ebenfalls zum Spielen ein zum Beispiel um die Kinderfahrzeuge, die für den Innenbereich gedacht sind, auszuprobieren oder in der Leseecke im Eingangsbereich Bilderbücher anzuschauen.

Es gibt einen großen Mehrzweckraum, der vor allem als Bewegungsraum genutzt wird, aber auch für Kinderkonferenzen oder andere Anlässe. Wir verfügen über ein Atelier, in dem die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen können..

Neben der Hauptküche gibt es bei uns zwei weitere Küchen in denen Kinder und Eltern mit Genuss und Spaß leckere Speisen zubereiten können. Die Sitzecke im Eingangsbereich gibt den Eltern jederzeit die Möglichkeit sich in kleiner Runde auszutauschen. Für die regelmäßigen Elterngespräche steht außerhalb der Pausenzeiten unser Mitarbeiterraum zu Verfügung.

3. Aussengelände

Wir arbeiten seit über 10 Jahren mit der "Bewegungswerkstatt Essen" zusammen, in dem Bemühen den Kindern immer neue und vielfältige Bewegungsanreize zu bieten.

Im Außengelände gibt es eine Niedrigseilanlage in Kombination mit einer Kletter- und Rutschanlage, die die unterschiedlichsten Herausforderungen bietet und durch mobile Ergänzungen erweitert und verändert werden kann.

Es gibt eine große Vogelnestschaukel, die für Kinder jeden Alters geeignet ist und die Möglichkeit zum Spiel mit Wasser, Sand und Co.

Auf der plattierten Fläche kommen unsere zahlreichen Fahrzeuge zum Einsatz und seit 2 Jahren gibt es eine Kräuterspirale und ein Gemüsebeet, das von den Kindern bearbeitet und natürlich auch abgeerntet wird.

Wenn das Wetter mitspielt steht den Kindern ein großes Planschbecken zur Verfügung, während unsere zahlreichen Bäume ausreichend Schatten spenden.

Es gibt viele Gelegenheiten zum Balancieren, Klettern, Springen und Rennen. Die Kinder erfahren unterschiedliche Untergründe und Höhen, haben die Möglichkeit sich zu verstecken und zu entdecken, ungestört zu spielen, neugierig zu forschen und sich frei zu entfalten.

4. Tagesablauf

Die Kita öffnet täglich ab 7:00 Uhr.

Auf die ersten Kinder warten zwei Erzieherinnen des Frühdienstes und nehmen diese herzlich im Eingangsbereich/Leseecke in Empfang. Dort gibt es immer einen Schoß zum kuscheln und eine Kleinigkeit gegen den ersten Hunger.

Um 7:30 Uhr kommen die Erzieherinnen des nächsten Dienstes an und gehen mit den Kindern in die jeweiligen Gruppen. Die Erzieherinnen bereiten das gleitende Frühstück in Buffetform vor, während die Kinder jetzt in ihren Gruppen ankommen können.

Damit auch alle Kinder und Eltern freundlich begrüßt werden, sitzt jeden Tag eine Erzieherin bis 9:00 Uhr im Eingangsbereich. Es wäre schön, wenn dann alle Kinder in ihren Gruppen wären, so dass mit einem gemeinsamen Morgenkreis der Kitatag beginnen kann.

Neben den gewünschten Spielen und Liedern werden im Morgenkreis besondere Aktivitäten des Tages vorgestellt.

Danach können die Kinder die Entscheidung treffen, wo, mit wem und was sie spielen möchten. Dabei ist der Wechsel der Gruppe je nach Spielinteresse oder Freundschaften im Sinne der teiloffenen Arbeit täglich erwünscht.

Um den Kindern einen gut strukturierten Tagesablauf anzubieten, sind täglich Absprachen notwendig. Rückzugsmöglichkeiten für einzelne Kinder und Teilgruppen in Nebenräume sind ebenso wichtig, wie dem großen Bewegungsdrang der Kinder nachzukommen. Dies ist in dem gut einsehbaren Außengelände, sowie in der Turnhalle umsetzbar.

Um 12:00 Uhr findet das gemeinsame Mittagessen in allen Gruppen statt.

Anschließend können die jüngeren Kinder ihren Mittagsschlaf machen und die Älteren sich bei einer Bilderbuchbetrachtung oder in Kleingruppenarbeit zurückziehen.

Der Mittagsschlaf wird durch eine Erzieherin in der ersten halben Stunde begleitet und danach mittels eines Babyphons überwacht.

In der Regel wachen die Kinder gegen 14:30 Uhr wieder auf und zur Stärkung gibt es dann einen kleinen Snack für alle. Die Kinder haben am Nachmittag die gleichen Spielmöglichkeiten wie am Vormittag.

Kinder brauchen auch am Nachmittag von 14:00 bis 16:00 Uhr ungestörte Zeit zum Spielen, Forschen und Entdecken.

Daher bitten wir ausdrücklich darum, Kinder nicht während eines laufenden Angebotes abzuholen.

Von 16:00 bis 17:00 Uhr findet der gemeinsame Spätdienst statt.

5. Essen

Den Kindern steht jeden Morgen eine reichhaltige Frühstücksauswahl, wie Brot, Butter, Käse, Wurst, Marmelade, Müsli, Milch, Wasser und Obst zur Verfügung.

Das Mittagessen bereitet unsere Köchin täglich vollwertig und frisch, aus 90% Biolebensmitteln, orientiert an den Fit Kid Speiseplänen zu. Am Nachmittag gibt es einen kleinen Snack.

Die Kinder nutzen gerne unseren Wasserautomaten mit gefiltertem und wahlweise auch besprudeltem Trinkwasser. Hier finden sie auch nahezu durchgehend einen Obst- oder Rohkostteller vor.

Sollte unsere Köchin mal ausfallen greifen wir auf unseren bewährten Caterer zurück.

Eines unserer Schwerpunktthemen ist "Gesund essen mit Spaß und Genuss".

In Zusammenarbeit mit unserer Ernährungsberaterin setzen wir seit Jahren auf Angebote wie den Ernährungsführerschein oder das Kochen für Eltern, wodurch auch den Erwachsenen die Chance geben wird ein neues Ernährungsbewusstsein zu entwickeln.

Mit Events wie der kulinarischen Weltreise, die Eiswerkstatt, die Backstube und vielem mehr wecken wir die Begeisterung für das Kochen, die Freude am Essen und das Interesse am Umgang mit Lebensmitteln.

Wir geben zum Beispiel alltagstaugliche Tipps und Rezepte wie man auf die Vorlieben des Kindes eingehen und trotzdem gesunde Gerichte auf den Tisch bringen kann.

Natürlich berücksichtigen wir, wenn Ihr Kind aus gesundheitlichen oder religiösen Gründen auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten soll.

6. Arbeit im U3 Bereich

Seit August 2005 bieten wir in unserer Kita eine sogenannte kleine altersgemischte Gruppe an. Die Finanzierung dieser Gruppe wird ganz erheblich durch unseren Kooperationspartner EON unterstützt. Dies schlägt im Sinne des Kooperationsvertrages auch bei der Belegung der Gruppe zu Buche.

Seit August 2013 sind wir mit den Kliniken Essen Mitte (gegenüber unserer Kita) ebenfalls eine Kooperation eingegangen und konnten dadurch weitere 10 Plätze für Kinder unter 3 Jahren schaffen.

Somit bietet unsere Kita 17 U3-Plätze an.

Belegung

Ab Sommer 2015 werden die 17 U3-Plätze auf drei kleine altersgemischte Gruppen aufgeteilt.

In diesen Gruppen werden 15 Kinder im Alter von 4 Monaten bis zur Schulreife betreut.

Die Gruppen werden nach den Vorgaben des Landesjugendamtes mit zwei bis drei Kindern pro Einschulungsjahrgang belegt, sodass jeweils im Sommer zwei bis drei Kinder eingeschult werden und entsprechend zwei bis drei ganz junge Kinder aufgenommen werden.

Alle Plätze sind Ganztagsplätze.

Vorteile dieser Gruppenform

Das soziale Leben in diesen Gruppen entspricht eher dem wirklichen Leben, da wir Strukturen wie in einer Großfamilie vorfinden. Nicht nur, dass die Kleinen von den Großen Lernen, und die Großen Experten für die Kleinen sind und diese unterstützen, sondern auch, dass die Großen anhand der Entwicklung der Jüngeren eigene Lerngeschichten reflektieren und dadurch die Basis für lebenslange Lernfreude entwickeln können.

In der Regel bleiben die Kinder 6 Jahre zusammen. Das schafft Kontinuität und stabile, sichere Bindungen, was in diesem frühen Alter von elementarer Bedeutung ist.

Die Gruppengröße führt zu einer entspannten Atmosphäre und bietet ausreichend Platz für Rückzugsmöglichkeiten. Dabei hat jedes Kind die Möglichkeit ganz ohne Stress sein individuelles Entwicklungstempo zu leben, besondere Stärken zu stärken.

Personal

In jeder dieser Gruppen werden die Kinder von drei Fachkräften betreut, wodurch ein sehr intensiver Erzieher-Kind Kontakt entsteht.

Alle drei Kräfte besuchen Fortbildungen, nutzen die Möglichkeiten kollegialer Beratung und

Hospitation und nehmen regelmäßig am Arbeitskreis für Kitas mit unter dreijährigen teil.


Eingewöhnung

Die neu aufgenommenen Kinder werden nach dem Modell von Laewen eingewöhnt.

Nach einem ausführlichen Aufnahmegespräch über die Geschichte und die Eigenheiten des Kindes wird auch die Eingewöhnungsphase erklärt.

Die Eingewöhnungszeit dauert zwischen zwei und vier Wochen und erfordert die Mitarbeit der Eltern.

Die Eltern nehmen dabei weitestgehend eine passive Rolle ein, bieten dem Kind aber durch ihre Anwesenheit die nötige Sicherheit.

Die pflegerischen Tätigkeiten übernehmen die Eltern so lange, bis das Kind einen ersten Kontakt zur Bezugserzieherin zulässt.

Eltern und Erzieherin beobachten die Reaktionen des Kindes, tauschen sich darüber aus und legen gemeinsam die nächsten Schritte fest. Durch sein Interesse am Spielmaterial und an den anderen Kindern zeigt das Kind an, dass es sich an das neue Umfeld gewöhnt hat und Vertrauen fasst.

Als letzter Schritt bleibt das Kind ohne die Eltern in der Kita. Dabei ist es wichtig, dass die telefonische Erreichbarkeit der Eltern gesichert ist. Die Bezugserzieherin hat nun eine gute Beziehung zum Kind aufgebaut und unterstützt es dabei auch zu den anderen Erzieherinnen in intensiven Kontakt zu gehen.

Diese Form der Eingewöhnung findet entsprechend auch im für den Ü3 Bereich statt.

Zusammenarbeit mit den Eltern

So intensiv wie der Kontakt zwischen Kita und Elternhaus in der Eingewöhnungszeit beginnt wird er auch weiterhin gestaltet. Täglich beim Bringen und Abholen gibt es ausführliche Übergabegespräche, um jeweils so optimal wie möglich auf die Bedürfnisse und Befindlichkeit des Kindes einzugehen und den Eltern zu vermitteln, dass sie großen Anteil an der Entwicklung ihres Kindes haben.

In regelmäßigen Abständen und bei akutem Bedarf gibt es ausführliche Entwicklungsgespräche. Die Entwicklung der Kinder wird mit schriftlichen Notizen, Fotos und den Werken der Kinder dokumentiert. Im Team tauschen sich die Mitarbeiterinnen ebenfalls sehr intensiv über die Entwicklung der Kinder aus.

Ernährung

Bei der Ernährung der Jüngsten gehen wir ebenfalls individuell auf die Wünsche der Eltern ein. Die Mütter können bei Bedarf zum Stillen in die Kita kommen oder die Flaschennahrung mit uns absprechen. Bei der Erweiterung des Speiseplanes tauschen wir uns intensiv mit den Eltern über die Beikost aus, bis das Kind dann schrittweise an die Gemeinschaftsverpflegung in unserer Kita gewöhnt ist.

Pflege

Bei der Pflege der Kinder gehen wir auf die Wünsche der Eltern ein und verwenden die mitgebrachten Produkte. Jedes Kind hat ein Körbchen mit persönlichen Pflegeartikeln.

Räumlichkeiten und Ausstattung

Den Kindern stehen neben dem Gruppenraum noch zwei Nebenräume zur Verfügung. Einer dient im Tagesablauf bei Bedarf als Ruheraum, ist aber ansonsten ein individuell nutzbarer Spielbereich.

Zur Ausstattung gehören Bau- und Konstruktionsmaterial, sowie eine Kletterwand, Schaukelelemente und vieles mehr.

7. Unser Bild vom Kind.

Unser Bild vom Kind ist geprägt von der Vorstellung, dass das Kind eine autonome und kompetente Persönlichkeit ist, die sich aktiv und positiv dem Leben zuwendet und es individuell gestaltet.

Eine wichtige Voraussetzung für die Entfaltung der Persönlichkeit der Kinder ist es, eine Vertrauensbasis zwischen Erzieherinnen, Eltern und Kindern zu schaffen. Dies erreichen wir durch ständige Austauschmöglichkeiten zwischen Erzieherinnen und Eltern, sowie durch eine situationsgerechte Pädagogik, die sich an den Fragestellungen der Kinder orientiert.

Die Lernfreude eines jeden Kindes wächst aus der Befriedigung, durch den eigenen Weg zu einem eigenen Ergebnis zu kommen, ohne Rücksicht auf die Richtigkeit.

Es entdeckt, erforscht und gestaltet seine Welt und die zu ihr gehörenden Dinge in seinem eigenen Tempo, aber auch mit der Unterstützung seiner Mitmenschen.

Uns ist wichtig, dass die Kinder sich in unserer Einrichtung frei entfalten und sich und ihre Umwelt entdecken können.

Dieser Rahmen, eine liebevolle Atmosphäre, die den Kindern Geborgenheit und Sicherheit bietet, und die Bindung zwischen den Kindern und ihnen bedeutsamen Bezugspersonen sind Basis für erfolgreiches Lernen, besonders im Vorschulalter.

8. Beobachtung und Dokumentation mit Portfolio

Als Grundlage unserer pädagogischen Arbeit steht die individuelle Beobachtung der Kinder im Vordergrund.

Die jeweiligen Entwicklungsschritte des Kindes werden in einem eigenen Portfolio-Ordner dokumentiert und können jederzeit von dem Kind und seinen Eltern eingesehen werden.

Lerngeschichten, Projektbeschreibungen, Kinderwerke und Foto-Schnappschüsse geben dem Portfolio-Ordner einen runden und persönlichen Rahmen.

Unser Blick liegt immer auf den Stärken des Kinders und diese Beobachtungen sind Grundlage für die regelmäßig stattfindenden Elterngespräche.

9. Erziehungskonzept

Unser Erziehungsstil ist liebevoll konsequent, was bedeutet, dass wir als Erwachsene Struktur, Rituale, Regeln und Grenzen setzen.

Dies schafft den Rahmen, in dem die Kinder ihre eigenen Kompetenzbereiche haben und ihre Entscheidungen treffen, um wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Wir wollen den Kindern den Rahmen bieten, der Erfahrungs- und Übungsfeld sein soll, sich mit verschiedensten Situationen, Entscheidungen und Erfahrungen auseinander zu setzen, positiven, wie negativen.

Nur so kann das Kind ein größtmögliches Verhaltensrepertoire aufbauen, um für spätere Herausforderungen auf eine große Auswahl an Handlungs- und Lösungsmöglichkeiten zurückgreifen zu können.

Die Kinder sollen an Herausforderungen wachsen und Erfolge feiern.

Durch verlässliche Grundstruktur können die Kinder sich sicher im ganzen Haus und in allen Gruppen bewegen und die Angebote dort gemäß ihrer Neigung nutzen und ihre Entwicklung gestalten. Die begleitenden Erzieherinnen beobachten das Verhalten der Kinder und machen sich im Austausch miteinander ein Bild von deren Entwicklung.

So kann gezielt auf Interessen oder Förderbedarf eingegangen werden.

Die Interessen und Impulse der Kinder fließen über den Morgenkreis oder Kinderkonferenzen in die Planung ein oder werden von den Erzieherinnen direkt umgesetzt.

In ihren Stammgruppen finden die Kinder Zugehörigkeit und hier fließen die Beobachtungen zusammen und werden in Portfolios erfasst, über die die Eltern sich regelmäßig informieren und mit den Erzieherinnen austauschen können.

Wir machen den Kindern vielfältige Angebote in allen Bildungsbereichen.

Wir respektieren die Kinder und Eltern und gehen wertschätzend miteinander um und die Atmosphäre in unsere Kita ist offen und fröhlich.

10. Elternarbeit

Da die Kita Friede durch das Land Nordrhein-Westfahlen als „Familienzentrum“ zertifiziert wurde, versteht es sich von selbst, dass die Elternarbeit für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und unerlässlich ist.

Dabei sehen wir Eltern als gleichwertige Partner und nehmen Sie in ihren Anliegen ernst. Eine Förderung ihres Kinders ist nur möglich, wenn Kita und Eltern miteinander kooperieren und an gemeinsamen Zielen arbeiten.

Wir freuen uns über Eltern, die interessiert und engagiert das Kitaleben ihrer Kinder begleiten.

11. Familienzentrumsarbeit

Die Kita „Friede“ hat in den letzten 15 Jahren eine konsequente Entwicklung durchlaufen, vom reinen Kindergarten hin zum Familienzentrum, und spiegeln dadurch einen gesellschaftlichen Prozess sich wandelnder Bedürfnisse.

Immer mehr Eltern profitieren von den Familienzentren, weil sie Kindern und Eltern beides bieten: erstklassige Betreuung und Bildung sowie Beratung und Unterstützung. Familienzentren sollen die Erziehungskompetenz der Eltern stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

Wir pflegen in unserer Einrichtung ein vertrauensvolles Miteinander, dass es uns ermöglicht die Befindlichkeit und die Bedürfnisse von Eltern und Kindern wahrzunehmen und entsprechende Angebote zu machen. Unser Angebot richtet sich an alle Familien, hat aber immer auch ein besonders Augenmerk auf Familien in schwierigen Lebenssituationen.

Unser Angebot ist orientiert an der Lebenssituation der Menschen vor Ort.

Es muss besonders hervorgehoben werden, dass für das Gelingen jeden Projektes oder für positive Effekte aus Beratungen und Kursen von elementarer Bedeutung ist, dass die Akteure, wie Mitarbeiterinnen und Kooperationspartner, ständig ihre Handlung und ihre Haltung reflektieren.

Wir müssen den Familien stets mit Wertschätzung und Respekt begegnen und davon überzeugt sein, dass alle jeden Tag ihr Bestes geben.

Auch muss sichtbar sein, dass wir mit Freude und Interesse die Angebote gestalten und gerne mit den Familien zusammen sind.

Je besser dies gelingt um so eher stellt sich Wohlbefinden, Vertrauen und Zugehörigkeit ein.

Diese Gefühle spiegeln die Kinder indem sie sich stärker öffnen und größere Lernfreude zeigen.

Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern können wir ein umfangreiches Angebot machen:

Zur Stärkung der Erziehungskompetenz

· Wir bieten regelmäßig Entwicklungs- und Beratungsgespräche an

· Wir vermitteln Möglichkeiten zur Diagnose und Therapie

· Wir bieten regelmäßig Vorträge an

· Wir bieten Elternkurse zum Elternführerschein an

· Wir bieten regelmäßig eine offene Sprechstunde zur Erziehungsberatung und Familientherapie an

Im Bereich der Betreuung

· Wir bieten bedarfsgerechte Betreuungszeiten durch regelmäßige Bedarfsabfragen an

· Wir bieten erweiterte Betreuung in Notsituationen

· Wir bieten Mitbetreuung von Geschwisterkindern in Notsituationen

· Wir bieten die Möglichkeit zur Teilnahme am Mittagessen für Geschwisterkinder, in Notsituationen

· Wir kooperieren mit dem SKF (Sozialdienst katholischer Frauen)

· Wir verfügen über eine Babysitter Kartei

· Wenn Bringen und Abholen von Kindern mal zum Problem wird organisieren wir gegenseitige Hilfen von Eltern oder erbringen diese Leistung selber

· Wir halten für den Notfall in Ferienzeiten Betreuungsplätze in der jeweils anderen Einrichtung vor und kooperieren mit anderen Kitas und vermitteln Hilfen untereinander

Für Eltern deren Kinder noch keine Kita besuchen

· Wir bieten regelmäßig Inforunden mit dem SKF (Sozialdienst katholischer Frauen) zum Thema Tagespflege an

· Wir kooperieren mit den Tagesmüttern im Quartier

Wir machen Freizeit- und Bildungsangebote

· Wir bieten Kurse im Bereich Kreativität und Musik in Zusammenarbeit mit der Altstadt Musikschule und engagierten Eltern an

· Wir bieten Kurse zur gesunden Ernährung und Bewegungserziehung an, in Kooperation mit der Bewegungswerkstatt und unserer Ernährungsberaterin

· Wir bieten Familien Aktionen an Wochenenden oder Abenden an

· Wir bieten Entspannungskurse in Kooperation mit einer Fachkraft an

Wir sind Ort für Begegnung und Austausch

· Wir bieten regelmäßig ein Elterncafé an

· Wir bieten gesellige Elternabende an

· Wir bieten Familienangebote, wie z.B. Vater-Kind-Aktion

· Wir laden ein zu Kinderbibelwochenenden

· Wir bieten Familien die Möglichkeit die Räume der Kita außerhalb der Öffnungszeiten für private Feiern zu nutzen

· Wir haben immer ein offenes Ohr

Wir machen interkulturelle Angebote

· Wir laden ein zu Anlässen, die die Freude an der Vielfalt verschiedener Kulturen wecken oder bewahren und fremdes vertrauter machen, wie gemeinsames Essen oder musizieren

· Wir vermitteln Familien mit Migrationshintergrund Sprachkurse und Treffpunkte

Wir machen unsere Angebote über unterschiedliche Wege bekannt

· Wir legen Flyer an verschiedenen Orten im Stadtteil aus. Unser Flyer liegt aktuell in deutscher und englischer Sprache vor

· Wir machen Veranstaltungen und Angebote über Plakate und Handzettel bekannt.

· Wir machen Presseveröffentlichungen und setzen Artikel in unsere Gemeindezeitung

· Wir haben einen informativen Internetauftritt: www.fz-ev-altstadtgemeinde.de

· Wir zeigen Präsenz bei Aktionen im Stadtteil wie „Lebendiger Adventkalender“ oder der Saisoneröffnung des Spielplatzes oder Spielplatzfesten in Kooperation mit den Spielplatzpaten

· Wir verfügen über Elternbriefkästen über die uns Eltern ihre Wünsche mitteilen können

· Wir entwickeln unser Programm im Austausch mit dem Elternrat, der im Vorfeld Wünsche und Bedürfnisse von Eltern sammelt

· Wir erfragen Wünsche und Bedürfnisse über Fragebogenaktionen

12. Kooperationspartner

Wir wollen Familien Orte für Austausch und Begegnung bieten, bedarfsgerechte Angebote für mehr Lebensqualität machen, Unterstützung für ein glückliches Leben mit Kindern anbieten und sinnvolle Serviceangebote aus einer Hand machen. Wir wollen durch unser Angebot junge Familien stabilisieren und Erziehungskompetenzen stärken. Um dies zu leisten, arbeiten wir mit vielen unterschiedlichen Kooperationspartnern zusammen.

Unsere Partner und was sie für uns und mit uns gemeinsam leisten:

Altstadt Musikschule

  • Angebote der musikalischen Frühförderung
  • Instrumentenkarusell
  • Vorbereitung auf JeKI (Jedem Kind ein Instrument)
  • Kursangebote für Erwachsene
  • Unterstützung bei Festen

ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst)

  • Bei Bedarf Unterstützung von Familien in schwierigen Situationen

AWO/Caritas

  • Zugriff auf das komplette Bildungs- und Kursprogramm

Bewegungswerkstatt Essen

  • Teamberatung und Fortbildung
  • Einrichtungsberatung
  • Entwicklung von Bewegungsangeboten im Außengelände
  • Beteiligung an Aktionstagen
  • Begleitung der Spielplatzpaten bei der Spielplatzgestaltung und Ausstattung

Buchhandlung

  • Buchausstellung
  • Buchvorstellung
  • Buch des Monats
  • Lesenächte

Dipl.-Psych. D. Langer

  • Elternvortäge
  • Teamfortbildungen
  • Einzelfallberatung für Eltern und Mitarbeiterinnen
  • Elternführerschein

Diakoniestation

  • Umfassendes Betreuungsangebot für Familien in schwierigen Situationen
  • Unterstützung und Beratung
  • Notmütter
  • Seniorenversorgung
  • Medikamentengaben für Kinder in Schule und Kita
  • und mehr...

Diakoniewerk Essen gemeinnützige Jugend und Familienhilfe GmbH

  • Erstberatung und Hilfevermittlung für Familien
  • kollegiale Beratung
  • Ferienfreizeiten
  • Stadtranderholung

Eltern der Kitas

  • Die durch ihre Kompetenzen und ihre Initiative das Angebot für Erwachsene und Kinder bereichern und die Mitarbeiterinnen unterstützen

E.On

  • Trägt zum größten Teil die Betriebskosten der kleinen altersgemischten Gruppe und hat dadurch die Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Kita Friede überhaupt ermöglicht

Ernährungsberaterin

  • Teamberatung
  • Erwachsenenkurse
  • Fortbildung der Köchin
  • Kinderaktionen und Eltern-Kind Aktionen auch in Verbindung mit der Bewegungswerkstatt

Feuerwehr Essen

  • Brandschutzerziehung für Kinder
  • Kurse in Erster Hilfe und Erster Hilfe am Kind für Erwachsene

Gesundheitsamt

  • Kariesprophylaxe
  • Impfberatung
  • Einzelfallberatung
  • Grundschulen (umliegende)

    • Austausch und Vernetzung um Übergänge zu erleichtern und Förderung zu optimieren

    Kliniken Essen-Mitte

    • Langjährige Zusammenarbeit mit der Arbeitstherapie
    • seit Sommer 2013 Kooperationspartner für weitere U3 Plätze in der Kita Friede und der MKS

    Kinderarzt

    • Vorträge für Erwachsene
    • Unterstützung des Teams bei der Werbung für die U-Untersuchungen
    • Einzelfallberatung

    Logopäden und Ergotherapeuten

    • Zusammenarbeit
    • Einzelfallberatung in besonderen Situationen
    • Therapie vor Ort

    Neue Arbeit der Diakonie/CJD

    • Projektbezogener Einsatz von Arbeitskräften
    • Vermittlung und Beratung bei Fragen rund um die Arbeitswelt

    Projekt Familie

    • Vorträge zu Erziehungsfragen
    • regelmäßige, einmal monatlich, Sprechstunden

    SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum)

    • Diagnostik und Förderung von Kindern
    • Beratung von Eltern

    SKF (Sozialdienst katholischer Frauen)

    • Regelmäßige, einmal monatlich, Sprechstunden und Informationsrunden zum Thema Tagespflege
    • bei Bedarf Vermittlung von Tagespflege

    Stadtbibliothek Essen

    • Themenkisten
    • Medienpakete
    • Bilderbuchkisten

    Spielplatzparten

  • Spielplatznutzung
  • Austausch und gemeinsame Festgestaltung
  • 13. Bildungsbereiche

    Bewegung

    Ein elementares Grundbedürfnis des Kindes ist es, sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen kennen und begreifen zu lernen.

    In den ersten Jahren erschließen sich Kinder ihre Welt weniger über Denken, sondern vor allem über Bewegung. Bewegung ist für sie Erforschen und Begreifen der Welt, Sinneserfahrung, Ausdrucksmöglichkeit von Gefühlen, Kommunikation, Mobilität, Selbstbestätigung, Herausforderung und Lebensfreude.

    Kindern muss eine Umgebung angeboten werden, die ihrem Bedürfnis nach Bewegung Rechnung trägt und ihnen vielfältige und altersgemäße Erfahrungen ermöglicht, um ihre motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Denn Kinder bringen eine natürliche Bewegungsfreude und -fähigkeit mit.

    Strampelnd, kriechend, krabbelnd, rennend, springend, kletternd, mit anderen tobend, hüpfend, fassend, hebend, schiebend und auf vielerlei Art und Weise mehr erobern sie sich und ihre Welt.

    Sie entdecken ihren Körper und seine Fähigkeiten, bilden ihre grob- und feinmotorische Geschicklichkeit aus, erforschen ihre Umwelt, treten in Kontakt zu anderen, erleben Erfolg und Misserfolg, lernen ihre Leistungsgrenzen kennen und zu steigern.

    Das Kleinkind, das sich das erste Mal aus eigenem Antrieb an einem Stuhl hochzieht, erfährt neben der Entdeckung weiterer räumlicher Perspektiven eine Stärkung des Selbstwertgefühls und des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten, aus der eine Motivation für weiteres Handeln erwächst.

    Um den Kindern Bewegungsspielräume zu eröffnen, ihre natürliche Bewegungsfreude zu erhalten und herauszufordern, sowie ihre motorischen Fähigkeiten zu unterstützen, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, alle Räume der Kita so zu gestalten, dass sie vielfältige Bewegungsanlässe bieten. Dabei unterstützt uns seit 10 Jahren die „Bewegungswerkstadt Essen“, die uns besonders im Turnraum und im Außengelände neue und vielfältige Bewegungsanreize bieten. Denn Kinder brauchen abwechslungsreiche und anregende Spiel- und Bewegungsräume, in denen sie sich in eigener Zeit und eigenem Rhythmus ausleben können.

    Unterschiedliche Materialien aus dem Alltagsleben, z.B. Decken, Tücher, Kissen, Möbelstücke, Bretter, Reifen und vieles mehr, regen zum kreativen Gestalten an und werden fantasievoll von den Kindern eingesetzt. Rollenspiele und das Konstruieren und Spielen auf dem Bauteppich sind ebenso von Bewegung bestimmt. Unterschiedliche Spielgeräte und -materialien, Fortbewegungsmittel und Geländeerfahrungen fordern immer komplexere Bewegungen heraus, an denen Kinder ihre Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination herausbilden können.

    So schaffen die Kinder sich selbstständig ihre eigenen Bewegungsherausforderungen, an denen sie ihre Wahrnehmung und ihre Geschicklichkeit ausbilden können.

    Darüber hinaus bieten wir regelmäßig angeleitete Bewegungsangebote im Turnraum oder Außengelände und Bewegungsspiele im Kreis an.

    Bewegung durchzieht das Leben in allen Bereichen, somit wird auch deutlich, dass sich der

    Bildungsbereich Bewegung durch den gesamten Alltag hindurchziehen und mit allen Bildungsbereichen verbunden werden muss. Denn Bewegung fördert nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch die kognitive.

    Der Zusammenhang zwischen Motorik und Sprache liegt einerseits darin, dass die entsprechenden Bereiche im Gehirn in enger Wechselwirkung stehen und sich dadurch neue Synapsen verknüpfen, andererseits bietet jede Bewegungsgelegenheit oft auch verschiedene Sprachanlässe, so dass über und mit Bewegung und Rhythmik der Spracherwerb angeregt werden kann. Wahrnehmung und Orientierung in Raum und Zeit stehen in engem Zusammenhang mit den Grundlagen für ein mathematisches Verständnis.

    Körper, Gesundheit und Ernährung

    Die Wahrnehmung des eigenen Körpers und die Erfahrung seiner Wirksamkeit sind grundlegende Erfahrungen für jedes Kind. Kinder fühlen zunächst körperlich, sie erforschen sich selbst mit allen Sinnen und über den Körperkontakt treten sie in Beziehung zu anderen Menschen. Auf diesem Weg begreifen sie langsam die Welt um sie herum.

    Beim Spielen benutzen Kinder ihre Körpersinne und suchen differenzierte Erfahrungsmöglichkeiten über den Tastsinn, den Sehsinn, den Hörsinn, den Gleichgewichtssinn, den Geschmackssinn und den Geruchssinn.

    Wir bieten den Kindern verschiedene Materialien und Möglichkeiten an, zum Beispiel Spiegel in kinderhöhe, Frisiermaterialien, Schminke, Matschen und Kneten mit verschiedenen Materialien, Massagebälle und vieles mehr, um sich und ihren Körper zu erfahren. Diese Erfahrungsmöglichkeiten sind Grundvoraussetzungen für selbstgesteuerte Lern- und Bildungsprozesse.

    Die Körperpflege ist dabei ebenfalls ein wichtiger Aspekt, denn das bedeutet für Kinder nicht in erster Linie Hygiene und Reinigung, sondern bietet ihnen vielfältige Möglichkeiten, sich mit ihrem Körper zu beschäftigen und ein positives Körpergefühl zu entwickeln.

    Dafür stehen den Kindern unsere Waschräume zur Verfügung, in denen sie am Waschbecken zum Beispiel plantschen können und sich spielerisch die Zähne putzen.

    Beim Wickeln der Kinder achten wir darauf uns ausreichend Zeit zu nehmen und ihnen Zuwendung und Anregungen der kindlichen Sinne zu bieten.

    Die Ernährung hat einen entscheidenden Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Daher ist es uns besonders wichtig die Kinder an ein gesundes Trink- und Essverhalten heranzuführen.

    Auf den Flur haben wir daher einen Wasserspender aufgestellt, an den die Kinder jederzeit und selbstständig gefiltertes Frischwasser trinken können, wahlweise auch gesprudelt.

    Bei den Mahlzeiten ist es uns wichtig, dass die Kinder Freude und Genuss an gesundem Essen und Trinken erfahren. So haben die Kinder bei uns die Möglichkeit, aus einem reichhaltigen Frühstücksbuffet selbstständig zu entscheiden, was und wie viel sie von den angebotenen Speisen zu sich nehmen möchten.

    Das gemeinsame Mittagessen ist ein wichtiger Bestandteil des sozialen Lebens und daher auch ein wichtiger Anker im Tagesverlauf der Kinder.

    Hier dürfen die Kinder sich bei uns das Essen selbstständig auf den Teller geben und somit selbst entscheiden, wie viel sie essen möchten. Natürlich geben wir hierbei Hilfestellungen oder unterstützen die Kinder darin, ihr Sättigungsgefühl wahrzunehmen.

    Darüber hinaus bieten wir regelmäßige Angebote zum Thema gesunde Ernährung an, wie zum Beispiel Backangebote, Kochangebote und einen Ernährungsführerschein.

    Für diese Angebote greifen wir auch gerne auf unsere selbst angebauten Lebensmittel und Kräuter zurück.

    Sprache und Kommunikation

    Die Sprache ist das wichtigste zwischenmenschliche Kommunikationsmedium und das zentrale Mittel für Menschen Beziehungen zu ihrer Umwelt aufzunehmen

    Jedes Kind ist ein Individuum und entwickelt sich unterschiedlich.

    So entwickelt sich auch die Sprache bei jedem Kind anders. Doch im Verlauf der Entwicklung der Sprachkompetenz gewinnt eine wichtige Bezugsperson für das Kind eine immer größer werdende Bedeutung, da diese das Sprachmodell oder das Sprachvorbild ist.

    Mit Kindern Zeit zu verbringen, sich ihnen zu zuwenden und mit ihnen zu sprechen, bedeutet ihre Sprachkompetenzen zu fördern.

    Die Bildung der Sprache ist zwar somit grundsätzlich in den Alltag der Kita integriert und greift vielfältige Sprachanlässe auf, aber es gibt viele verschiedene Möglichkeiten und Angebote gezielt auf diesen Bildungsbereich einzugehen.

    Wir bieten den Kindern vielfältige Anregungen sowie sinnvolle Sprechanlässe in einer vertrauensvollen Umgebung und unterstützen somit ihre sprachlichen Fähigkeiten.

    So haben die Kinder bei uns zum Beispiel die Möglichkeit innerhalb eines Morgenkreises sich aktiv zu beteiligen, jedoch fordern wir die Kinder auch immer wieder heraus sich sprachlich zu beteiligen.

    Im Eingangsbereich befindet sich eine große Anzahl von Büchern, die den Kindern frei zugänglich zur Verfügung stehen und die diese auch gerne ausleihen dürfen.

    Jeden Donnerstag, vormittags besucht uns ein Lesepate und liest den Kindern verschiedene Bücher vor und tritt somit in den Dialog mit den Kindern.

    Sollte die Sprachentwicklung Ihres Kindes Ihnen und/oder uns Sorgen bereiten, beraten wir mit Ihnen in einem Gespräch, welche Fördermaßnahmen möglich und ratsam sind.

    Zögern Sie nicht, uns anzusprechen.

    Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung

    Soziale Beziehungen sind die elementare Voraussetzung eines jeden Bildungsprozesses. Kinder erkunden eigenständig ihre Umgebung und suchen nach Antworten auf ihre Fragen. Erwachsene begleiten und beobachten diese Erkundungen, geben den Kindern Sicherheit und leisten Hilfestellung und Unterstützung. Hierdurch entwickeln Kinder Selbstvertrauen und eine Vorstellung der eigenen Identität. Selbstvertrauen ist die Grundvoraussetzung, um offen und tolerant gegenüber anderen Menschen und fremden oder unbekannten Gebräuchen und Lebenswelten zu sein.

    Selbstvertrauen können Kinder entwickeln, wenn ihrer Kultur, ihrer Sprache und insbesondere ihnen als Person Wertschätzung entgegengebracht wird.

    Kindergärten sind oft der erste Ort, an dem Kinder regelmäßig mit Personen

    außerhalb der Familie zusammentreffen. Dort begegnen sie fremden Menschen mit unterschiedlichen Ansichten und Lebensstilen. Fremdes Aussehen und fremde Gewohnheiten lösen bei Kindern Neugierde aus und sie beginnen nachzufragen. Verschiedene Lebenswelten und Familientypen, wie z.B. Ein-Eltern- oder Patchwork-Familien können Gegensätzlichkeit und unterschiedliche Erwartungen erzeugen und daraus resultierende unterschiedliche Interessen und Bedürfnisse können zu Konflikten führen. Das Miteinanderleben in einer Kindergruppe mit der Vielzahl von unterschiedlichen Meinungen und Bedürfnissen erfordert ein konstruktives Konfliktverhalten, eine Auseinandersetzung und Abstimmung mit anderen und das Eintreten für die eigenen Interessen.

    In ein solches Konfliktverhalten müssen Kinder hineinwachsen. Sie lernen, ihre Gefühle und Interessen auszudrücken, Konflikte auszuhalten und Lösungen zu finden.

    Dies ist der Grundstein für soziale Erfahrungen wie Gemeinschaft, Freundschaft und Solidarität. Das Kind nimmt sich als Teil einer Gemeinschaft wahr und lernt gesellschaftlich verantwortlich zu handeln.

    Dabei benötigen Kinder Erwachsene, die ihnen mit Interesse, Respekt und Empathie begegnen, die Empfindungen der Kinder anerkennen und sie unterstützen und begleiten. So lernen Kinder auch anderen Menschen mit Einfühlungsvermögen und Empathie zu begegnen.

    Ziel ist, auf das Leben in einer hinsichtlich der Lebensstile und Kulturen vielfältigen Gesellschaft vorzubereiten, die Kinder darin zu unterstützen, ihre eigene Kultur und Herkunft kennen zu lernen und darauf aufbauend eine eigene Kultur und einen persönlichen Lebensstil zu entwickeln.

    Vielfalt in persönlicher, sozialer, kultureller, physischer und psychischer Hinsicht soll ein selbstverständlicher Teil des Alltags der Kinder sein. Auch interkulturelle Pädagogik ist somit eine Querschnittsaufgabe des pädagogischen Alltags mit dem Ziel, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu stärken.

    Eine langjährige norwegische Familie hat beispielsweise das Fest der Heiligen Lucia in unserer Kita eingeführt.


    Musisch-ästhetische Bildung

    Kinder haben ein großes Interesse an Geräuschen, Tönen und Klängen, die sie selbst erzeugen bzw. denen sie lauschen können, denn Musik spricht die Sinne in vielerlei Weise an, lässt Bilder im Kopf entstehen, berührt Emotionen und bietet vielerlei Ausdrucksmöglichkeiten. Musik ermöglicht den Kindern, Empfindungen wahrzunehmen und auszudrücken.

    Das gemeinsame Singen und Musizieren, beispielsweise in Morgenkreisen, macht den Kindern Spaß und fördert ihre kreativen Denk- und Handlungsmuster weiterzuentwickeln.

    Zusammen mit unserem Kooperationspartner, der Altstadt Musikschule, bieten wir den Kindern jeden Montag am Vormittag an, in unserem Bewegungsraum zu musizieren.

    Dort lernen die Kinder verschiedene Musikinstrumente kennen, aber auch neue Sing- und Spiellieder. Die Alten Hasen in unserer Einrichtung haben darüber hinaus die Möglichkeit einmal in der Woche die Blockflöte spielen zu lernen.

    In den Morgenkreisen spielt die Musik ebenfalls eine große Rolle. Wir singen verschieden Begrüßungslieder aber auch Singspiele, Abzählreime und vieles mehr.

    Durch das Spielen und Musizieren in einer Gruppe lernen die Kinder sich selber auszudrücken, fordert aber auch das empfindsame Hinhören und sich Einordnen. Außerdem werden das soziale Lernen und die Kontakt- und Teamfähigkeit gefördert.

    Im Kitaalltag finden die Kinder unterschiedlichste Anregungen mit Hilfe verschiedener Materialien. Mit Löffeln und Töpfen, Klanghölzern und Trommeln, sowie Regenmachern, Gitarren und vielem mehr können sie musizieren und deren Klangeigenschaften erforschen.

    Die Kita verfügt über ein Atelier, indem die Kinder in Kleingruppen an verschiedenen altersgerechten Kunstprojekten teilnehmen können.

    Sie können Werkzeuge, Farben und verschiedene Materialien richtig verwenden oder gegebenenfalls umfunktionieren. Die Vielfältigkeit der Materialien, die den Kindern in unserem Atelier zur Verfügung stehen, und das Kennenlernen verschiedener Techniken ermöglicht es ihnen unterschiedliche Gestaltungsweisen auszuprobieren.

    Wir unterstützen das Kind darin, eigene Ideen und ästhetische Vorstellungen umzusetzen und nicht in einheitliche Schemen zu verfallen, denn es geht nicht um die Erstellung eines fertigen Produktes, sondern um das Gestalten an sich und die Entwicklung neuer innerer und äußerer Bilder. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit ihre Gefühle auszudrücken, Erlebtes mittzuteilen und zu reflektieren.

    Dabei steht uns und den Kindern eine kompetente Grafikerin zur Seite, die uns mit neuen Techniken und kreativen Ideen unterstützt.


    Religion und Ethik

    Kinder haben ein Recht auf Religion und religiöse Bildung, die dazu beiträgt, dass Kinder sich in dieser Welt besser zurechtfinden und befähigt werden, sie mit zu gestalten. Dabei formulieren Religionen begründete Werte und Normen, die den Kindern Halt und Orientierung für ein gelingendes Leben geben können und bieten den Kindern die Auffassungen von Gott, der Welt und Mensch an.

    Jedes Kind bringt Offenheit und Neugier für religiöse Fragen mit. Es steht in Beziehung zu sich selbst, zu anderen Menschen, zur Welt und zu Gott. Wenn Kinder die Welt erforschen, stellen sie Fragen nach dem Anfang und Ende, nach dem Sinn und dem Wert des Lebens.

    Kinder schaffen sich ihr eigenes Bild von der Welt, bilden Theorien und entwickeln gleichsam auch eine eigene Philosophie und Theologie. Die Kenntnis religiöser und ethischer Deutungen ist ein wesentlicher Baustein, um eigene Antworten zu finden.

    Wir als evangelische Kindertageseinrichtung betten religiöse Rituale und Inhalte in den Alltag der Kinder ein. Gemeinsam mit den Kindern und Eltern werden die christlichen Feste wie Ostern, Erntedankfest, Laternenfest und Weihnachten im Jahreslauf gefeiert.

    Der Pfarrer der Gemeinde pflegt einen sehr intensiven Kontakt zu unseren Kindern.

    Durch Teilnahme an Festvorbereitungen und gemeinsames Singen und Geschichtenerzählen bereichert er die religionspädagogische Arbeit in unserer Einrichtung.

    Darüber hinaus erkunden wir auch andere Kulturen und Religionen, wie zum Beispiel durch das norwegische Lucia Fest im Dezember, wodurch die Kinder mittels Offenheit und Akzeptanz Fremdes verstehen und einordnen lernen und so ihre eigene Identität stärken können.

    Mathematische Bildung

    Unsere Welt steckt voller Mathematik.

    Viele Kinder lieben es, Dinge zu zählen, übertreffen sich beim Aufsagen der Zahlwortreihe, benutzen gerne Abzählreime oder sind fasziniert von großen Zahlen. Kinder nehmen beim Klettern, Toben und Verstecken verschiedene räumliche Perspektiven ein und experimentieren beim Bauen mit geometrischen Formen.

    Spiel- und Alltagsgegenstände werden in vielfältiger Weise geordnet oder klassifiziert, verglichen oder benannt.

    Kinder erleben Mathematik in für sie interessanten und bedeutsamen Zusammenhängen. Im gemeinsamen aktiven Forschen, Entdecken und Experimentieren entwickeln sie eigene Wege, ihre Umwelt zu mathematisieren, mathematische Sachverhalte zu erforschen und Probleme mit Hilfe der Mathematik zu lösen. Sie erfahren, dass ihre eigenen Ideen und Lösungsvorschläge wertvoll und anerkennenswert sind und dass Irrtümer und Fehler auf dem Weg zum Problemlösen konstruktiv genutzt werden können.

    Die gesamte Einrichtung und Umgebung sowie Alltags- und Spielmaterialien können für mathematische Entdeckungen genutzt werden. Dazu bedarf es keiner teuren didaktischen Materialien oder Programme.

    Den Kindern kann die Alltäglichkeit der Mathematik bewusst gemacht werden, indem ihnen viele Möglichkeiten angeboten werden, Beziehungen zu entdecken, Strukturen und Regelmäßigkeiten aufzuspüren, zu Ordnen, Sortieren, Klassifizieren, zu beschreiben und für sich zu nutzen. Dafür stehen ihnen viele verschiedene Materialien, wie zum Beispiel Perlen, Bausteine und Naturmaterialien in verschiedenen Farben, Formen, Größen und Gewicht, zur Verfügung.

    Sie haben aber auch die Möglichkeit, das Konzept der Menge in Alltagssituationen aufzugreifen. Während der Morgenkreise werden zum Beispiel die Kinder von den Kindern gezählt, es wird geklärt wie viele und welche Kinder fehlen und auch wie viele Mädchen und Jungen in der Gruppe spielen.

    Die Kinder erfahren sich als kompetente kleine Forscher und Entdecker in diesem Bereich.

    Dabei geht es keinesfalls um vorschnelle Lösungen, das frühe Einüben von Regeln oder das Trainieren von Fertigkeiten.

    Der Spaß am Entdecken, die Freude am Lösen kniffliger Probleme und Rätsel, der

    Austausch mit anderen Kindern und auch Erwachsenen über verschiedene Lösungsmöglichkeiten und das Nachdenken über eigene Vorstellungen sind sinnvolle Interaktionen und fördern eine positive Haltung zur Mathematik.

    Mathematische Lernvorgänge stehen im engen Verhältnis zu anderen Bereichen wie Musik, Bewegung, Naturwissenschaft und Technik. Der Sprache kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, weil sie die Basis für mathematisches Denken bietet

    und sich im Austausch mit anderen mathematisches Grundverständnis erst entwickelt und verfeinert.

    Naturwissenschaftlich-technische Bildung

    Kinder beobachten und experimentieren ständig. Sie staunen über Phänomene, fragen und probieren aus. So erschließen sie sich schrittweise ihre Welt und machen sich ihren Lebensraum zu Eigen. Wir können sie dabei unterstützen indem wir ihre Fragen nicht mit schnellen oberflächlichen Antworten bedienen, sondern ihnen die Möglichkeit geben ihre eigenen Theorien und Lösungsmodelle auszuprobieren und durch immer neue Experimente zu ergründen. Dabei geht es nicht darum die richtige Lösung zu finden sondern Strategien zur Überprüfung zu suchen und zu erproben.

    Als Entwicklungsbegleiter der Kinder nehmen wir dabei selber eine offen fragende Haltung ein und machen uns mit eigener Entdeckerfreude gemeinsam mit den Kindern auf den Weg.

    Bei der Reflektion und der Dokumentation gemeinsam mit den Kindern, betrachten die Kinder noch einmal die Prozesse, verinnerlichen ihre Erfahrungen und freuen sich über ihre Erfolge, was ihre metakognitiven Kompetenzen stärkt und eine gute Basis für lebenslange Lernfreude ist. So werden die Kinder selber zu Experten für die von ihnen bearbeiteten Themen.

    In unserer Kita haben die Kinder bei zahlreichen Aktivitäten die Möglichkeit solche Erfahrungen zu sammeln.

    Zum einen natürlich durch die alltägliche Auseinandersetzungen mit den Herausforderungen die unsere anregungsreich gestalteten Räume bieten, aber auch bei speziellen Angeboten, wie beim erleben von faszinierenden Phänomenen, die die Experimente aus dem Programm „Haus der kleinen Forscher“ bieten, beim Kochen und Backen, in der Kreativwerkstatt beim Ausprobieren von verschiedenen Materialien und Techniken, beim Gärtnern, beim Bauen und Konstruieren, beim Klettern, Schaukeln und Balancieren, bei den Geschichten und Spielen im Zahlenland, beim Umgang mit Magneten und vielem mehr.

    Die Kinder aller Altersgruppen haben in der ihnen gemäßen Weise, mit den Fragen und Möglichkeiten ihres jeweiligen Entwicklungsalters, teil an unseren Angeboten.

    Ökologische Bildung

    Im Mittelpunkt der ökologischen Bildung stehen der achtsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen, das Erleben ökologischer intakter Lebensräume und praktische Projekte, die den Kindern den Umweltschutz nahebringen, ohne zu moralisieren. Dazu brauchen die Kinder Vorbilder von Erwachsenen.

    Kinder bringen eine natürliche Neugierde, Unvoreingenommenheit, Begeisterungsfähigkeit für die Natur und Umwelt mit. Sie wollen experimentieren, die Welt entdecken, erforschen und sie begreifen. Kinder suchen Antworten auf ihre Fragen und stellen Hypothesen auf, die zu überprüfen sind.

    In ihrer Umwelt werden alle Sinne und Emotionen angesprochen und erlebt, denn Kinder riechen, hören, matschen, sehen und fühlen ihre Umgebung.

    Haben die Kinder zu ihrer Umwelt eine Beziehung aufgebaut, erkennen sie Zusammenhänge und können eigene Verhaltensweisen entwickeln. Sie lernen ihre Umwelt als unersetzlich, aber auch verletzbar kennen. Kinder sind geborene Naturschützer. Sie lieben und bewundern die Natur und Umwelt, und das, was sie lieben, wollen Kinder auch schützen. Deshalb reagieren Kinder auch besonders sensibel.

    Altersentsprechend können Kinder Verantwortung für sich, für ihr Handeln und den Umgang mit der Natur und der Umwelt übernehmen. Je früher die Kinder an diese Verantwortung herangeführt werden, umso nachhaltiger werden sie diese Aufgabe auch in Zukunft übernehmen wollen.

    In unserem „Kita-Gemüsegarten“ haben die Kinder beispielsweise Spinat, Kartoffeln, Gurken, Möhren und Radieschen eingesät und tragen Mitverantwortung vom Samen bis zur Frucht.

    Anschließend wird das selbst geerntete Obst und Gemüse mit den Kindern schmackhaft zubereitet. An unserer großen und reichhaltigen Kräuterschnecke wird sich fast täglich für das gesunde Mittagessen bedient.

    Im Winter denken wir auch an die heimischen Vögel und hängen zum Beispiel Meisen Knödel auf.


    Medien

    Kinder wachsen mit den verschiedensten Medien auf und nutzen diese je nach Verfügbarkeit in ihrer Lebenswelt vielfach wie selbstverständlich. Als Medien sind hierbei sowohl die neuen Medien wie Internet, Computer und Handy zu verstehen als auch die traditionellen oder herkömmlichen Medien wie Zeitungen, CD Player. Fernsehen, Bilderbücher und CDs werden von Kindern am häufigsten und intensivsten genutzt.

    Eine Pädagogik, die sich stark an der kindlichen Lebenswelt orientiert und dementsprechend situationsorientiert arbeitet, hat die Aufgabe, sich allen Einflussfaktoren der sich ständig verändernden Lebenswelt von Kindern inhaltlich anzunehmen und Kinder bei dieser Entwicklungsaufgabe zu unterstützen.

    Daher kann medienpädagogische Arbeit im Sinne eines ganzheitlichen Förderansatzes als identitätsbildende Erfahrung integraler Bestandteil des Bildungskonzeptes sein.

    Wir nutzen im Rahmen unserer Projekte gemeinsam mit den Kindern die verschiedensten Medien. Bücher spielen natürlich eine große Rolle, aber wir nutzen auch Film, Fotografie, Tonaufnahmen, Computer, Drucker und Internet.

    Uns ist dabei wichtig, dass die Kinder eine große Bandbreite der Möglichkeiten kennen lernen und auch hier interessiert Experimentieren.

    So gibt es neben gemeinsamen Internetrecherchen zu aktuellen Themen oder einem Nachmittag mit Bilderbuchkino, auch Projekte bei denen die Kinder selber vor oder hinter der Kamera agieren. Beispielsweise haben wir mit den Kindern einen Trickfilm gedreht, den sie von Anfang (Aufbau der Landschaft aus Pappmaschee) bis zum Ende (Umsetzen der vielen Einzelnen Fotos zu einem Film am PC) aktiv mitproduziert haben.

    In der Puppenecke, die zu Rollenspielen einlädt, stehen den Kindern ausrangierte Geräte, wie Telefone, alte Fotoapparate und alte Tastaturen von PCs zur Verfügung

    Durch die Verarbeitung ihrer Medienerlebnisse drücken Kinder auch ihre eigenen lebenswelt- oder entwicklungsbezogenen Themen aus. Ausgehend von den Medienerlebnissen der Kinder bieten wir spielerische Methoden der Verarbeitung an. Durch die Fotos und Lerngeschichten in ihren Portfolioordnern kommen sie ins Gespräch, beginnen erste Selbstreflexionen und formulieren vielleicht neue Ziele.

    Bei aller Freude am Umgang, besonders mit PC und Co., ist uns immer wichtig, dass für Kinder im Vorschulalter echtes Leben und authentische Erfahrungen absoluten Vorrang vor der virtuellen Welt haben müssen. Wie bereits erwähnt lernen Kinder mit für sie bedeutsamen Personen die wichtigsten Dinge auf nachhaltige Weise und nicht am Monitor.

    An einem medienpädagogischen Elternabend können die Eltern Sicherheit im Umgang mit dem Einsatz diverser Medien im Familienleben gewinnen.

    So verschieden die Kinder sind, sind auch die Ansichten in den Familien, aber aus den Grundsätzlichen Empfehlungen können die Eltern ihr persönliches Fazit ziehen.

    14. Übergang in die Grundschule

    Das Ziel unserer pädagogischen Arbeit ist es ein selbstbewusstes und selbstständiges Kind in die Schule zu entlassen.

    Wir gehen vom kompetenten Kind aus und bieten ihm die Möglichkeit, durch das forschende Lernen selbst zum Ziel zu kommen und wollen Möglichkeiten für Bildungsprozesse schaffen ohne Instruktionen und Lösungen zu geben.

    Denn Lernfreude wächst aus der Befriedigung durch den eigenen Weg zu einem eigenen Ergebnis zu kommen, ohne Rücksicht auf die Richtigkeit.

    Angetrieben durch ihre Entdeckungslust probieren Kinder Dinge aus und erweitern dabei ihre Fähigkeiten und ihr Wissen. Das forschende Lernen baut auf diesem natürlichen Lernverhalten auf. Nicht abstrakte Theorien oder fertige Modellvorstellungen von der Welt, sondern die eigenen Fragen und Beobachtungen der Kinder bilden den Ausgangspunkt, um zu lernen. Dies gelingt uns, indem wir immer den individuellen Entwicklungsstand des Kindes im Blick haben.

    So erklärt sich auch, dass die Angebote für die Kinder erst im letzten Jahr vor der Einschulung stark nach außen orientiert sind. Beliebte Ausflugsziele sind zum Beispiel das Aalto Theater, die Essener Museen, Zollverein, der Gruga- und Hügelpark, die Brotakademie und vieles mehr.

    Ein ganz besonderes Highlight der Kindergartenära ist die Abschlussfahrt ins Grüne mit anschließender Übernachtung in der Kita.

    All dies erfordert ein hohes Maß an sozialer, emotionaler und kognitiver Kompetenz, die besonders im letzten Kindergartenjahr erfordert und gefördert werden.

    15. Hilfe in schwierigen Situationen

    Krisenmanagement und Kindeswohlgefährdung

    Erkennen der Situation durch:

    Problemanzeige der Eltern

    Oder:

    Die Erzieherin hat Anhaltspunkte für eine schwierige Situation durch das Erscheinungsbild des Kindes und oder Auffälligkeiten in der Entwicklung des Kindes und oder nimmt die Eltern angespannt oder stark belastet wahr.

    Schritt 1

    Kollegialer Austausch

    mit der Fragestellung: wie nehmen die Anderen im Team die Situation, das Kind, die Eltern wahr?

    Welche Informationen zur Familiensituation sind bekannt?

    Schritt 2

    Das Elterngespräch

    (Elterngespräche finden üblicherweise in der Kita, in geschütztem

    Rahmen statt, während das Kind in der Gruppe betreut wird. Auf Wunsch besuchen die Erzieherinnen die Eltern zu Hause)

    Die Eltern werden eingeladen zu einem Entwicklungsgespräch, zusammen mit einer Erzieherin und der Leiterin (in der Kita übliche Gesprächskultur)

    In unserer Kita herrscht eine vertrauensvolle Atmosphäre in der sich Eltern und Mitarbeiterinnen auf Augenhöhe begegnen und in gegenseitigen Respekt, partnerschaftlich darum bemühen, das Beste für die Kinder zu erreichen.

    In einem solchen Gespräch ist es möglich, schwierige Situationen zu analysieren und konkrete Hilfsangebote zu machen. Hier können die eigenen Angebote des Familienzentrums greifen oder die Unterstützungsmöglichkeiten, die durch die Kooperationen des Familienzentrums zur Verfügung stehen genutzt werden.

    Im Gespräch ergeben sich Störfelder, die zur Krise führen können und begründet sind z.B. durch:

    · Das Verhalten des Kindes

    · Eine Überlastung durch Probleme in der Partnerschaft oder im Beruf

    · Durch Erkrankung

    · Durch finanzielle Not


    Schritt 3.1

    Gezielte Hifsangebote sind:

    Je nach Schwere

    Wenn Auslöser das Verhalten des Kindes und Erziehungsprobleme sind

    Austausch über den Tagesablauf in der Familie und die Kommunikation zwischen Eltern und Kind

    Die Situation durch ein erweitertes Betreuungsangebot zu entlasten (Kita, Tagesmutter, Babysitter)

    Beratung und alltagstaugliche und praktische Tipps durch die Erzieherin, Literaturempfehlungen

    In einen Austausch mit anderen Eltern zu gehen

    die Empfehlung den Elternführerschein „liebevoll konsequent“ zu nutzen, der regelmäßig im Familienzentrum angeboten wird

    einen Kinderarzt oder Kinderpsychologen zu Rate zu ziehen

    das Angebot einer Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen (DW, ASD)

    Hilfen zur Erziehung in Anspruch zu nehmen

    Schritt 3.2

    Gezielte Hilfsangebote wenn

    Probleme in der Partnerschaft, im Beruf oder allgemeine Überlastung der Auslöser sind!

    Die Situation durch ein erweitertes Betreuungsangebot entlasten (Kita, Tagesmutter, Babysitter)

    Informationen und Anregungen durch die Fachkraft

    Austausch und Unterstützung der Eltern untereinander anregen und gegebenenfalls vermitteln.

    Vermittlung von seelsorgerlicher Hilfe

    Empfehlung von Beratungsstellen, Ärzten oder Therapeuten, Mutter- Kind Kuren, Selbsthilfegruppen, Literatur.

    Unterstützung durch den VaMV (Kooperationspartner des Familienzentrums /bald!)

    Schritt 3.3

    Gezielte Hilfsangebote wenn

    Erkrankung eines Familienmitglieds Ursache ist!

    Entlastung der Situation durch erweiterte Betreuungszeiten

    Bring und Abholdienst

    Betreuung von Geschwisterkindern

    Gegebenenfalls Versorgung mit Mittagessen

    Vermittlung von Hilfe durch andere Eltern

    Unterstützung durch die Diakoniestation (Kooperationspartner des Familienzentrums)

    Vermittlung von seelsorgerlicher Hilfe

    Unterstützung aus der Kirchengemeinde


    Schritt 3.4

    Gezielte Hilfsangebote wenn

    Finanzielle Not die Ursache ist!

    Es gibt die Möglichkeit kurzfristig einen kleinen Geldbetrag zur Verfügung zu stellen (Kita Friede Förderverein) um Versorgung zu gewährleisten z.B. übers Wochenende

    Überprüfung ob seitens der Kita alle finanziellen Entlastungsmöglichkeiten (Beitragsanpassung, Erlass von Mittagessensgeld) ausgeschöpft sind

    Vermittlung von Hilfen durch staatliche Unterstützung

    Vermittlung zur Schuldnerberatung

    Alle Unterstützungs- und Beratungsangebote sind in der Folgezeit durch gute Kommunikationsstrukturen und sensible Wahrnehmung zu überprüfen:

    · Sind die Maßnahmen ausreichend?

    · Sind die Maßnahmen wirksam?

    · Sind die Maßnahmen tragfähig und verlässlich?

    · Gibt es positive Veränderungen oder stagniert die Situation?

    · Tritt eine Verschlechterung ein?

    · Müssen die Angebote angepasst werden?

    Im Fall einer akuten Gefährdung des Kindeswohles ist in jedem Fall umgehend das Jugendamt einzuschalten.

    16. Partizipation

    In der Kita Demokratie üben

    Die Kinder können lernen ihr Befinden einzuschätzen und zu beschreiben, Probleme auszudrücken und Strategien zu entwickeln um Konflikte zu lösen.

    Die Kinder lernen Unterstützung einzufordern und anzunehmen.

    Sie erleben sich als autonom und entwickeln Selbstbewusstsein.

    Um Partizipation zu ermöglichen ist es wichtig dem Kind auf Augenhöhe zu begegnen und ernsthaft und interessiert zuzuhören.

    Dabei kommt es darauf an die Kinder aussprechen zu lassen und eine offene, fragende nicht wertende Haltung einzunehmen um mit dem Kind in einen Dialog auf gleicher Ebene einzutreten.

    Es ist wichtig Blickkontakt mit dem Kind zu halten und ihm die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Sollte dies nicht möglich sein ist es wichtig, dies offen auszusprechen und das Gespräch verlässlich auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

    In so einer Gesprächssituation hat das Kind die Möglichkeit seine Gefühle zu äußern und Ideen auszugestalten, Durch Ausprobieren entwickelt sich die Fähigkeit Konsequenzen einzuschätzen und Verantwortung zu übernehmen.

    In unserer Kita gestalten wir konform mit unserem Erziehungsstil „ Liebevoll Konsequent“ einen Rahmen, der Orientierung und Sicherheit für die Kinder schafft und für Geborgenheit sorgt. Dieser Rahmen strukturiert den Alltag durch Rituale. Innerhalb des Rahmens können die Kinder eigene Entscheidungen treffen z.B. Was und mit wem sie spielen wollen oder Was und wie viel sie essen.

    Im Morgenkreis stellen die Erzieherinnen vor welche Angebote in den Gruppen gemacht werden. So können die Kinder die Situation einschätzen und entscheiden welche Möglichkeiten sie wahrnehmen wollen.

    Da die Anzahl der Teilnehmer jeweils begrenzt ist kann über Reihenfolge und Regularien verhandelt werden. Hier ist es auch möglich Wünsche zu äußern und Vorschläge einzubringen. Die Kinder haben die Möglichkeit Wünsche zum Speiseplan einzubringen.

    Anlässlich von Festen oder Projekten wählen wir häufig die offene Form der Mitbestimmung und laden die Kinder zur Vollversammlung ein. Hier haben alle Kinder die Möglichkeit sich einzubringen und erleben eigene Wirksamkeit und Bedeutsamkeit in der Gemeinschaft zu erleben.

    Beim Umgang mit unseren jüngsten Kindern ist uns wichtig unser Handeln sprachlich zu begleiten während wir im Blickkontakt mit dem Kind stehen um nicht das Gefühl aufkommen zu lassen ein Objekt zu sein “mit dem gemacht „ wird, was wir wollen.

    In der Erziehungspartnerschaft mit Eltern ist uns wichtig in Elterngesprächen Transparenz zu schaffen für die Entscheidungsprozesse der Kinder, ihre Entscheidungsmöglichkeiten und Kompetenzbereiche.

    Das heißt nicht dass im Elternhaus die gleichen Regeln gelten müssen, Kinder können hier sehr gut unterscheiden, sondern es gilt Konflikte zu vermeiden um kein Spannungsfeld zu erzeugen.

    Um mit Kindern im offenen Dialog zu leben ist es Voraussetzung, dass für den Umgang der Erwachsenen im Team die gleichen Parameter gelten.

    Auch das Team muss innerhalb eines Rahmens Entscheidungs- und Austauschprozesse finden, bei denen der kleinste gemeinsame Nenner gefunden werden muss, damit die Entscheidungen verantwortlich getragen werden.

    17. Beschwerdemanagement

    Bewusstsein für eigene Rechte bietet Schutz vor Gefahren und Gewalt

    Ganz naturgemäß bilden Kinder Hierarchien, als einen Aspekt sich die Welt zu ordnen.

    So können sie mit ihren Forderungen und Klagen zu älteren Kindern und zu den Erzieherinnen gehen, sich aber auch offen und vertrauensvoll an die Leitung wenden.

    Wie in den Partizipationsprozessen gelten auch hier die Regeln des aktiven Zuhörens und der ernsthaften Begegnung auf Augenhöhe.

    Diese Kultur des Umgangs schafft das erforderliche Klima.

    Kinder müssen erleben können, dass ihre Beschwerde verfolgt, ihr Anliegen angesprochen wird und sie dabei begleitet und unterstützt werden um in einem positiven Prozess zu einer Lösung zu kommen.

    Beschwerden lassen sich erst im einfühlsamen Dialog erkennen und zuordnen.

    Das Kind muss die Erfahrung machen können, dass seine Grenzen geachtet werden. Daher ist es wichtig, dass von Seiten der Erziehrinnen Abgrenzungen geachtet werden (Ich kann das allein). Ebenso wichtig ist es die Kinder darin zu unterstützen, eigene Grenzen zu setzen und Verletzungen zu benennen und so die eigenen sozialen und emotionalen Kompetenzen zu erweitern.

    Durch einfühlsame Beobachtung erkennt die Erzieherin Störungen im Gleichgewicht der Einzelnen und der Gruppe.

    Im offenen Dialog können mit den richtigen Fragen (an Stelle von „Was stört dich“ tritt „Wie wäre es gut für dich gewesen“ auch „Warum Fragen“ beinhalten oft eine unterschwellige Schuldzuschreibung) Lösungsansätze erarbeitet werden, die dann Zeitnah und verlässlich umgesetzt werden.

    Auch der Morgenkreis als Gesprächsrunde bietet die Möglichkeit für Beschwerden und die gemeinsame Suche nach Lösungen. Abschließend soll ebenfalls im Dialog eine Reflektion erfolgen.

    Als Basis ist es wichtig, im Team Verabredungen zu treffen, die ermöglichen sich gegenseitig angemessen auf beobachtete Grenzverletzungen aufmerksam zu machen. Dafür ist eine Fehlerfreundliche Atmosphäre Bedingung.

    18. Evaluation

    "Evaluation" ist "die Sammlung, Analyse und Interpretation von Informationen über den Bedarf, die Umsetzung und Wirkung von Maßnahmen, welche die Lebensbedingungen und das soziale Umfeld der Menschen verbessern sollen"

    Für den Bereich der Kindertageseinrichtungen heißt das, dass Informationen über Kinder und ihre Familien, die pädagogische Arbeit in der Einrichtung, die Tätigkeit des Trägers, die Tätigkeit der Erzieherinnen, die Mitarbeiterzufriedenheit und alle anderen Bereiche, die zu einer Kindertageseinrichtung gehören, gesammelt, analysiert und interpretiert werden.

    Als integrierter Teil jedes Qualitätsentwicklungsprozesses ist es ihr Ziel, die Arbeit in der Kindertageseinrichtung für Mitarbeiterinnen, Kinder, ihre Familien und das soziale Umfeld ständig zu verbessern.

    Fragebögen zur Zufriedenheit der Eltern mit der Kindertageseinrichtung dienen zur kritischen Auseinandersetzung des Erzieherverhaltens. In Teamgesprächen wird das Ergebnis analysiert und reflektiert.

    Spontane, persönliche Gespräche zwischen Eltern und Erziehern, ob positiv oder negativ,

    bestätigen die vertrauensvolle Atmosphäre und stärken die Beziehung.

    Im Elterncafé gibt es die Möglichkeit, sich in einer gemütlichen Runde zusammen zu setzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

    Die Meinung der Elternschaft ist uns wichtig und wir nehmen diese sehr ernst.

    19. Inklusion

    Inklusion ist ein großer Begriff, der in den letzten Jahren vor allem im schulischen Bereich an Gewicht gewonnen hat und sich meistens mit den körperlichen, sprachlichen oder geistigen Beeinträchtigungen von Schulkindern und deren Inklusion in den „normalen“ Schulalltag auseinandersetzt.

    Inklusion fängt aber nicht erst mit dem Schulalter an. Inklusion ist eine, bestenfalls gesellschaftliche, Lebenseinstellung, die wir in unserem Familienzentrum mit Ihrem Kind und mit Ihnen leben möchten.

    Denn Inklusion dreht sich nicht nur um o.g. Auffälligkeiten, sondern auch um alle anderen Besonderheiten, die wir alle mitbringen und die uns ausmachen.

    In unserem alltäglichen Miteinander sind Gemeinschaft, Respekt für Vielfalt, Freude, Teilhabe, Nachhaltigkeit und Achtsamkeit selbstverständlich.

    Alle Kinder & alle Eltern sind herzlich willkommen.


    Fotorundgang


    Kontakt


    Hier können Sie auch persönlich mit uns reden :-)

    0201-261700

    Impressum & Datenschutz


    Angaben gemäß § 5 TMG:


    Familienzentrum ev. Altstadtgemeinde Essen
    Henricistr. 65
    45136 Essen
    Telefon:
    0201 / 261700
    E-Mail:
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